Gefangen in der virtuellen Realität

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Jeder von uns hat mindestens zwei Identitäten: Eine materielle und eine digitale. Der sechsminütige Kurzfilm Hyper Reality  zeigt, was passiert, wenn beide miteinander verschmelzen.

Virtual Reality hat längst die Kontrolle über die Realität gewonnen. Menschen vertrauen Geräten anstatt ihr Gehirn zu nutzen. In den Fängen der digitalen Krake wird der Mensch zum Roboter. „Wer bin ich?“, fragt er Google. Apps diktieren den Job, Google Maps den Weg. Das Individuum ist gefangen in einem virtuellen Netz. Der Digital Designer Keiichi Matsuda macht dieses in Hyper Reality sichtbar. Er zeigt eine künstliche und fremdgesteuerte Welt. Eine Protagonistin, die unglücklich über ihren vorbestimmten Alltag ist sowie existenzgefährdende Hacker und Datendiebe.

Der Kurzfilm wurde in der kolumbianischen Stadt Medellìn gedreht und ist Teil des Research-by-Design-Projekts des Künstlers. Hyper Reality ist sehenswert, weil der Film ein realistisches Szenario zeigt und sich nicht in der Dystopie verliert.

Header-FotoKeiichi Matsuda

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