Gesellschaft im Wandel – Aktivisten erzählen

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Die 60er waren eine Zeit des Umbruchs. Heute können wir uns viel von den Menschen abschauen, die vor mehr als 50 Jahren für eine bessere Welt auf die Straßen gegangen sind. 

Im Rahmen der Ausstellung „You Say You Want a Revolution? Records and Rebels 1966-1970 “ hat die Jugendmedienorganisation newsPeeks verschiedenen Stimmen der Gegenkultur die Frage „Wie passiert sozialer Wandel?“ gestellt. Entstanden ist dabei ein sechsminütiger Clip, der die Aufbruchsstimmung der 60er in das Heute übersetzt und die unausgesprochene Frage „Wann beginnst du zu handeln?“ an den Zuschauer stellt.

„Geht auf die Straßen, organisiert euch gut. Es gibt keinen Grund für Gewalt“ empfiehlt Erin Pizzey, Familienpflegeaktivistin und Gründerin des ersten Asyls.“Aktivismus kann beängstigend, kann schwierig sein. Ich hatte viele, viele Male Angst“, Red Saunders, Fotograf und Co-Gründer der Organisation „Rock Against Racism.“

Über die Beteiligung des Einzelnen sagt Noam Chomsky: „Es gibt keine einzige Antwort. Keinen Weg, der für jeden der richtige ist. Es hängt davon ab, wer du bist, was deine Umstände sind, wo deine Verpflichtungen sind. Aber es gibt enorm viele Möglichkeiten. Das Individuum hat die Frage zu beantworten: Wie werde ich die Möglichkeit für mich nutzen, um mich mit den kritischen Problemen der Welt auseinanderzusetzen?“

Header-Foto: Screenshot „How does social change happen?“ / newsPeeks

5 Gedanken zu “Gesellschaft im Wandel – Aktivisten erzählen

    1. Hey meine Liebe, wir freuen uns riesig über die Nominierung! ❤ Ich finde Blogger Awards allerdings unnötig und es würde unserem Konzept widersprechen, wenn wir mitmachen würden. Wir ranten ja gerne gegen Klischee-Blogger. Dennoch würde ich mich freuen, wenn wir irgendwann mal eine Zusammenarbeit starten würden. Ich fand deinen Artikel über dein Praktikum in Tansania besonders gut gelungen, weil er wirklich einzigartig ist. Gerne gelesen. Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart. X, Anna

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      1. Liebe Anna, ich kann deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen! Das ist gar kein Problem. Ich freue mich, dass du bei mir etwas lesenswertes gefunden hast und ich bewundere euch weiterhin! ☺

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  1. Das Problem ist heute die verlorene Streitkultur und die „neue“ Sicht auf die Gesellschaft. Der Begriff Klassenkampf, der bis Anfang der 1980er Jahre zu hören war, hat sich (in Deutschland) durch den Niedergang der Gewerkschafte, die es verpassten, sich mit der Gesellschaft zu entwicklen und das neue Proletariat zu prägen, und ihren Kniefall vor der Wirtschaft sowie den Wandel der europäischen Sozialdemokratie (und dem fehlen einer echten Linken) aufs Abstellgleis befördert. Noam Chomsky sieht das aus einem anderen Winkel. Für Anarchosyndikalisten ist Individualität substanziell, um Selbstbestimmung, Selbstorganisation und Solidarität durchzusetzen und letztlich die Gesellschaft in einen antiautoritären Sozialismus zu überführen. Aber dafür brauch man ein Klassenbewusst sein – das gibt es in Deutschland nicht mehr.

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